Dienstag, 23. Dezember 2008




Hallo ihr Lieben, wir senden Euch sonnige Weihnachtsgruesse aus dem bezaubernden und heissen Agnes Water! Lasst Euch den Braten schmecken! Wir waren den Tag ueber am Strand-faulenzen...!Erst Morgen celebrieren wir mit der Hostel-Community das australische Weihnachten. Ein lokaler Paul Bocuse wird uns den ganzen Tag bekochen. Let's see... Danach setzen wir unser Travel-Erlebnis in Airlie-Beach fort und segeln am 27.12. mit einem Catamaran zu den Whitsunday Islands. Silvester werden wir bei einer Full-Moon-Party auf der Magnetic Island die Korken knallen lassen, auf Euch anstossen und uns feiern! :) Geniesst die Festtage im deutschen Lande! Wir hoeren voneinander.


Die Maya und die Jantje (..zu viel baden-wuerttembergischer Einfluss)

Mittwoch, 17. Dezember 2008

Der explosive letzte Abend in Bunderberg

Nach einem anstrengenden letzten Arbeitstag auf einer Zucchinifarm (die verflixten Dinger wachsen an pixiegen Straeuchern am Boden) haben wir uns nichts Boeses ahnend auf einen wiederholten tiefenentspannten Feierabend in der Community gefreut. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Die Entspannungsphase wurde erheblich durch das Hostelmanagement gestoert, das wie von Sinnen die gesamten persoenlichen Gegenstaende von unseren Englaender- Homies Lewis und Rich aus der WG in den Innenhof pfefferte. Ausloeser war eine leere Bierdose im Kuehlschrank. Welch Vergehen?! Im Arbeitslager ist auch fuer 24jaehrige Alkoholkonsum strengstens untersagt, mit dem Ziel bessere Menschen aus den Bewohnern zu machen. Also herrschte Krawall und Remmidemmi. Die Beiden, die seit sage und schreibe 3 Monaten das Hostel mitfinanzieren, sollten die Herberge auf der Stelle verlassen, ohne ihre bereits gezahlte Miete zurueck zu erhalten. Gluecklicherweise waren die Englaender dem durch und durch stupiden Fuehrungstrio rhetorisch haushoch ueberlegen. Um ihr Recht einzufordern, informierten sie die mehr oder weniger kompetenten Dorfsheriffs. Bis zur Ankunft der Polizei hatte sich der Nukleus auf der deutschsprachigen Terrasse zusammengerottet, um sich ueber die unglaubliche Unfaehigkeit der Oberen lustig zu machen. Da Richard auch der deutschen Sprache maechtig ist, konnten wir uns in Anwesenheit des Hausdrachens in unserer -Geheimsprache- unterhalten und ihr feist ins Gesicht lachen. Nicht weiter verwunderlich, dass dies der Alten missfiel und sie in ihrer Verzweiflung pampig zurueck in die sichere Obhut der Rezeption stapfte. Als die Polizei eintraf, setzte sich die hitzige Diskussion fort. Ergebnis der Diskussion: Ein kleiner Sieg fuer die direkten Opfer und ein grosser Sieg fuer die Backpacker. Die Beiden bekamen ihr Geld zurueck, mussten das Hostel aber dennoch verlassen. Glueck im Unglueck! Dieser Umstand fuehrte dazu, dass unsereins den absolut witzigsten Abend des bisherigen Trips hatte. Da wir beide und die frischen englischen Arbeitslosen gemeinsam frei hatten, haben wir uns zum Feiern in der Auffangsstation (anderes Hostel -Cellblock- ehemaliges Gefaengnis) verabredet. Nachdem Tina uns auf ihrer Gitarre Jack-Johnson-like ein paar Songs vortraellerte, waren wir in einer verdammt guten Mood und machten uns zu dritt auf den Weg. Im Cellblock angekommen unterlagen wir zunachst einer voelligen Orientierungslosigkeit, die uns ueberforderte: Wo zum Teufel hingen hier die kreativ bebilderten Schilder mit den DONT'S?! Schliesslich waren wir es nunmehr seit vier Wochen gewohnt stumpf ein unsagbar komplexes Regelwerk zu befolgen, ohne den Verstand gebrauchen zu muessen. Nach einigen Litern Bier und noch mehr Shots gewannen wir unsere Sicherheit in der Welt ohne Ordnung wieder. Erleichterung machte sich breit... Da es hier auch um 23h noch angenehm muckelig ist, lockte das kuehle Nass des Pools und so sprangen wir spontan und jugendlich wie wir nun mal sind, in das chlorige traumhafte Blau, samt unserer Garderobe. Die uebermuetigen Briten stuerzten sich abwechselnd kopfueber in den Pool, bis um 2h morgens einer weinte. Rich dockte frontal mit dem Gesicht am Poolgrund an... Der Abend endete fuer den Angeber im Hospital. Wir trennten uns sternenfoermig: Der eine im Spital, der andere hechtete vom maennlichen Jagdinstinkt getrieben einem Opossum hinterher und wir irrten in unserem Alkoholrausch auf der Suche nach einem Ausgang in den endlosen Gaengen des Hostels umher. Letztendlich erschien uns der einzige Ausweg eine Kletteraktion ueber die ehemalige Gefaengnismauer des Cellblocks zu sein. Tropfnass auf der anderen Mauerseite in Freiheit angekommen, sprangen wir direkt vor einen herbeirauschenden Streifenwagen. So endete der Abend damit, dass wir zum zweiten Mal an diesem Tag mit der australischen Staatsgewalt konfrontiert wurden. Crazy Shit.

Montag, 15. Dezember 2008

fruit picking is finished

Juhu!
Heute werden wir in eine entspannte strandnahe Umgebung abtauchen und unser Primaerziel - einfach nur chillen - wieder zur einzigen Alltagsbeschaeftigung machen. Unsere Ruecken sind uns dankbar dafuer. Die Arbeit auf dem Feld ist nun wirklich nicht foerderlich fuer die physische Gesundheit. Aber ein baldiges Leben in der Haengematte am Meer unter Palmen wird die koerperlichen Beschwerden wieder abklingen lassen.
Unsere letzte aesserst aufregende Zeit in Bundaberg wird noch nieder geschrieben. Ihr duerft gespannt sein...
Wir wuenschen euch allen eine schoene Vorweihnachtszeit!
Die dudes

Montag, 24. November 2008

Lazy Europeans





































Zunaechst die gute Nachricht. Nachdem wir menschliche Katastrophen auf Fraser Island erlebt haben, wohnen wir jetzt in Bundaberg mit super netten Menschen aus Daenemark, Deutschland und Japan in einer WG zusammen, die an den Film L'auberge Espagnol erinnert. Insbesondere sind uns unsere japanischen Zimmergenossinnen Maroki und Kaori ans Herz gewachsen. Da sie der englischen Sprache nur begrenzt maechtig sind, sprechen sie nicht wirklich viel. Dafuer hoert man permanent suesse Glueckslaute. Nun zur Schattenseite der Farmarbeit. Das Hostel wird von einem psychopathischen Hotelmanager regiert, der jeden Tag gefuehlte tausend Mal durch ein Mikrofon ueber eine LAutsprecheranlage junge unschuldige Menschen zur Rezeption diregiert und wegen nichtiger Dinge zur Schnecke macht. Unsere "Vergehen" werden mit HIlfe von diversen Ueberwachungskameras aufgezeichnet und von -Johnno- akribisch untersucht. Wer seinen Zorn auf sich zieht, muss damit rechnen, dass private Gegenstaende konfisziert werden. Seine Aktionen sorgen in der WG fuer reichlich Gespraechsstoff und Heiterkeit.








Unser erster Arbeitstag begann auf einer Tomatenfarm, deren Supervisor ein kleiner rundlicher tuerkischer Mitbuerger ohne Umgangsformen war und zudem unsere Reiskekse wegfutterte. Sein Vokabular besteht aus: Are you finished? Girls, come here! Where are you going? Having a break? Als seine Handlanger agieren koreanische Drill-Instructorinnen, die keine Gnade kennen, wenn es um die Tomatenernte geht. Sie stehen einem staendig im Nacken. Unser Kollegenkreis bestand nur aus kleinen, fleissigen hektischen Asiaten, die Tomaten gepflueckt haben, als wuerde es um ihr Leben gehen. Nachdem ersten Tag wussten wir warum wir nur von -diesen- Landsleuten umgeben waren.. und warum sie so fix arbeiteten. Fuer einen 20 Liter Eimer bekam man einen laecherlichen Lohn von 70 cent (Euro). Nach einer Stunde wurde uns bewusst, dass wir uns einen anderen Job suchen mussten, weil wir fuer diesen Hungerlohn nicht in der Mittagssonne (ueber 30 Grad) knechten wollten. Hingegen war bei den Asiaten Turbo-Picking angesagt (s. Foto). Denn das 100er Limit musste jeden Tag geschafft werden. Mit unserer Ernte von durchschnittlich 20 Eimern pro Tag (60 Euro pro 4 Tage) wurden wir von den Drill-Instructoren als "lazy europeans" deklariert. Im Vergleich dazu arbeiten wir jetzt im Paradies auf einer kleinen Farm, gefuehrt von einem freundlichen Ehepaar, graben Sweet Potatoes aus und werden pro Stunde bezahlt. Zwei Wochen bleiben wir noch und dann gibt es neue Infos von den wieder gut gelaunten Ernte-Ladies.








Alles Liebe, Maya und Jantje

Fraser Island




Dienstag, 18. November 2008

Yeah, we survived Fraser Island!

Moin, Moin!

Ab Morgen hat unser Lotter- Vagabundendasein ein Ende. Nach wunderschoenen nicht allzu kostenguenstigen Trips, muss jetzt wieder Geld in die Kasse kommen. Das bedeutet bei schwuelen geschaetzten 35 Grad ab aufs Tomatenfeld und soviel rotes Gemuese pfluecken als moeglich. Maya und ich koennen unsere Vorfreude kaum im Zaum halten. Man hat's nicht leicht, aber leicht hat's einen!
Letztes Wochenende waren wir mit einer Chaostruppe auf der groessten Sandinsel der Welt (Fraser Island) unterwegs und haben direkt am Strand gezeltet. Der Aufenthalt haette aufgrund der grossartigen Umgebung ein Genuss werden koennen, wenn da nicht der einzige Fahrer namens Josh gewesen waere plus seiner drei jungen pubertierenden chicks, die unsere Tiefenentspannung fuer kurze Zeit empfindlich gestoert haben. Josh hat seine Manneskraft leider allzu oft auf die Fahrweise uebertragen und ist mit Vollgas ueber die Sandstrassen durch den Inseldschungel gebrettert. Dabei wurden unsere Koerper von rechts nach links geschleudert und unsere contenance ging floeten. Wir sind froh ueberlebt zu haben.
Bis ganz bald!

Mittwoch, 12. November 2008

Everything is still really relaxed

Jiha!
Die super entspannte hippielike Stimmung in der Art's Factory in Byron Bay wurde erheblich durch einen Zimmergenossen an unserem letzten Abend gestoert. Nichts Boeses ahnend haben Maya und ich, nachdem wir langhaarigen, barfuessigen Gitarrentalenten im Hostel gelauscht haben, unser Zimmer betreten. ...Ausgestreckt auf dem Bett lag nen Typ, der aussah als waere er einem Stephen King Film entsprungen, discusting!
Gott sei dank haben wir das Hostel frueh am Morgen in Richtung Noosa (Sarah, danke fuer den Hosteltip) verlassen. Hier ist wieder die typische australische Gelassenheit praesent und die Straende sind ein Traum (Fotos folgen)!!!
Morgen machen wir uns auf den Weg zu Rainbow Beach von dort aus werden wir mit einem Jeep und einer Gruppe von ca. 20 Leuten drei Tage ueber die Fraser Island fahren, welch' Abenteuer...!
Bis bald euer Reiseteam

Freitag, 7. November 2008

Que guay !

Unsere Phrasen hier sind "Que guay", weil ich versuche fleissig Spanisch zu lernen und alles einfach guay, also grossartig ist - und "It's all about chill'n". Das hat uns gleich so ne Tante in sonem Reisebuero erlautert. Lezteres tun wir gerade in Byron Bay in einem Hostel, das einer paradiesischen Parallelwelt gleicht. Hier passiert alles im Freien, Billard spielen, im Internet surfen, in der Haengematte doesen... auch saemtliche Vogelarten sind in dieser Herberge herzlich willkommen.
Doof ist nur, dass wir hier aufgrund unserer Albino-Hautfarbe echte Exoten im negativen Sinne sind. Die meisten hier froenen anscheinend schon sehr viel laenger dem Nichtstun...

Sonnige und ganz liebe Gruesse!
besos< Mantje






























Dienstag, 4. November 2008

Down Under erobert

Nach einem horriblen Flug, der nur laecherliche 22 Stunden gedauert hat und waehrend dessen sich Maya permanent neben geruchsintensiven Arabern befand, haben wir Sydney vollkommen entkraeftet aber ueberaus glueklich erreicht. Wegen unserer vornehmen Blaesse passen wir an der Seite zahlreicher braungebrannter weiblicher sowie maennlicher Surfdudes noch nicht in die Kulisse. In den naechsten Wochen wird sich das Blatt sicherlich wenden. Momentan chillen wir im Bondi Beach Hostel, geniessen die Aussicht aufs Meer und planen die Tour.
Bis ganz bald Mantje

Sonntag, 28. September 2008

Living la vida loca!

Servus dudes,
ab dem 03. 11. 2008 verlassen wir für ein halbes Jahr deutschen Boden. Zur Orientierung unsere Stationen: Australien, Neuseeland, Argentinien und Peru, jjiiihaaa!Sollten wir zwischen einem Segeltrip zu den Whitsunday Islands oder einem Surftrip in den Wellen von Byron Bay die Zeit finden Fotos hochzuladen, könnt ihr so virtuell an unserer ersten Station in der Ferne teilhaben. Wir würden uns freuen!
Adieu!