Nunmehr seit 6 Tagen ungeduscht brausen wir mit in jeglicher Form "glaenzenden" Haaren durch den Dschungel. Nach einer Reihe mieser Anekdoten koennen wir nun von Glueck sagen, dass wir zurueck in der Zivilisation angekommen sind und uns nun vor dieser technischen Errungenschaft wiederfinden. Hallelujah! Unsere optische Erscheinung war bei Konfrontation mit einem Spiegel die reinste Demuetigung. Selbst die grossen Ohrringe, die uns normalerweise an ein Fuenkchen des Lebens vergangener Tage mit sanitaeren Anlagen erinnern, fanden vor lauter Resignation den Weg aus der Kulturtasche nicht mehr heraus. Damit nicht genug. Als wir nach einer 8-stuendigen strapazioesen Autofahrt einen vermeintlich brillianten Schlafplatz ausfindig machten, attackierten uns am Morgen Schwaerme kleiner fieser Insekten, deren Stiche fuer Hoellenqualen sorgen. Nach kuerzester Zeit uebernahmen sie die Herrschaft ueber unser Autoinneres. Typisch Frau, konnten wir nur mit einer Dose billigem uebelriechendem Discount-Haarspray den feisten Viechern den Gar ausmachen. Um auf Nummer sicher zu gehen, die Fliegetiere auch wirklich los zu sein, fuhren wir eine Stunde lang mit sperrangelweit geoffneten Fenstern durch den Regenwald. Unfreiwillig interpretierten wir den Camouflage-Stil neu - und sassen nun mit toten Libellen bedeckt im Turbo-Vehikel. Das war der Tropfen, der das Fass zum Ueberlaufen brachte. ...und ab die Kirsche. Alles galt dem Primaerziel der unschoenen Situation mit Fullspeed zu entfliehen. Dabei kreuzte ein debiles Opossum unseren Weg. Ohne Ruecksicht auf Verluste holperten wir ueber das zu Tode erstarrte Lebewesen hinweg. Schwund is ueberall. In diesen schweren Momenten der Reise griffen wir tief in die Trickkiste und lauschten dem noch aermlicheren Dasein des Heinz Strunk (Fleisch ist mein Gemuese).
Adieu Schattenseite... die Nordinsel ruft!
M&J
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1 Kommentar:
Bonne anniversaire, chère Maya!
Bisous de Paris und lasst Euch von den minderen Lebensformen nicht unterkriegen!
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