Donnerstag, 16. April 2009

Mantje fuehlen sich ueberall auf der Welt zu Hause


Abenteuer Peru

Das Leben in diesem wunderschoenen aber fremdartigen Land ist kein Zuckerschlecken. Neben den Begegnungen mit lebensbedrohlichen Tierarten (Skorpione, Schlangen) haben wir uns weiteren Herausforderungen entgegengestellt: Das eine Bild zeigt Jantje kurz vor dem herzhaften Biss in ein fritiertes Cuy (Wildmeerschwein), das noch mit allen lebenswichtigen Organen ausgestattet ist. Dieser "kulinarischen Versuchung" konnte auch Maya schwer widerstehen. Nach dem Biss auf ein undefinierbares Gedaerm konnte nur ein ordentlicher Schluck Pisco Sour (alkoholisches Nationalgetraenk) Schlimmeres verhindern... Auf den anderen Bildern stuerzen wir uns in der Wueste kopfueber todesmutig steile Sandduenen auf einem altertuemlichen Snowboard hinunter. Nach so viel "Action" muss man dann aber auch mal wieder alle Fuenfe gerade sein lassen... Und darin sind wir inzwischen echte Spezies.
M&J!




Sonntag, 12. April 2009

Samstag, 11. April 2009

Karfreitag mal kurz ans Himmelstoerchen geklopft

Nachdem wir den Tag an einem Neckermannkatalog-Paradiesstrand unter Palmen verbracht haben, folgten auf der Suche nach Nahrung Schreckensminuten... Auf dem Weg nach downtown, von unserem auf einem Huegel gelegenen Hostel im Suedseestil mit Meerblick, muessen wir ein typisch peruanisch aermliches Neighbourhood durchqueren, das diesmal von einer besitzerlosen zaehnefletschenden Bestie verteidigt wurde. Das tollwutgeimpfte Schutzschild (Maya) war bei 3 auf dem Huegelhang in Habachtstellung, waehrend die Reisegefaehrtin ungeimpft versuchte der heiklen Situation bisslos zu entkommen. Der Rat unseres schweizer Hostelvaters Joerg in so einem Fall in erster Linie die Ruhe zu bewahren, konnte nicht befolgt werden. Wir harrten in unseren Positionen aus, bis sich die Wogen glaetteten und unserem niedlichen Spielgefaehrten langweilig wurde. Nach diesem mark- und bein erschuetternden Erlebnis, auf der Suche nach Geborgenheit, bestellten wir literweise gut duftenden Bohnenkaffee in einem oesterreichischen Restaurant und liessen 5 Jahre vertrautes bielefelder Studentenleben revue passieren, bis es dunkel wurde.
Wir wuenschen frohe Ostern!
M&J!

P.S. Daneben haben wir einen Besuch einer aeusserst giftigen Schlange (s. Foto) ueberlebt, deren Biss ohne Antiserum nach 30 Minuten toetlich endet... Die Gefahr wurde mit einem gezielten Schaufelschlag auf den Kopf eliminiert.




Donnerstag, 2. April 2009

Te quiero Peru ?!

Unsere letzten Tage in Buenos Aires waren mit der zentralen Aufgabe gefuellt, in ziemlich kurzer Zeit so viele Klamottenlaeden wie moeglich mitzunehmen… Ehrgeiz zahlt sich aus! Daneben haben wir Ellen aus Island wieder getroffen, auf einem argentinischen Skakonzert Bier aus 1-Liter Pappbechern getrunken, uns von einheimischen Taxifahrern bescheissen lassen und einen super besonderen Tangoabend erlebt. …und dann sassen wir auch schon wieder im Flieger, erneut auf ins Unbekannte. Nach dem Fruehstueck in Lima haben wir uns gleich in den Bus nach Cuzco (3400 Meter ueber dem Meeresspiegel) gesetzt, um den Machu Picchu bewundern zu koennen. Zudem Zeitpunkt wussten wir noch nicht was –Soroche- bedeutet. Diese Hoellenhoehenkrankheit hat uns erstmal ausgeknockt. Wir litten unter allen im Reisefuehrer aufgefuehrten Symptomen, wie: Kopfschmerzen, Kreislaufbeschwerden, Atemnot, schnellerer Pulsschlag und in einem Fall von uns beiden Angeschlagenen zu allem Ueberfluss auch noch hohem Fieber. Zum Glueck wurden wir nach fuenf Monaten zum ersten Mal auf unserer Reise in ein Doppelzimmer einquartiert (mit Fernseher)! Geschwaecht und mit truebem Blick starrten wir stundenlang auf die flimmernde Mattscheibe und spuelten unzaehlige Sorochepillen mit Coca-Tee runter. Frei nach dem Motto: Viel hilft viel! Und siehe da, am naechsten Morgen tippelten wir munter wie junge Gazellen unserem Yellow-Flag Reisefuehrer Mario zum Machu Picchu hinterher. Zurueck in Cuzco trafen wir unsere daenischen Miezen aus Mar del Plata wieder. Herrlich, wie das globale Netzwerk arbeitet! Fuer unsere Weiterfahrt nach Puno zum Titicacasee waehlten wir naiv ein peruanisches Busunternehmen. So kam es, dass wir Bleichgesichter zwischen all den Einheimischen, von einem perversen Churrizo-Wurstgestank eingehuellt, auf vor Dreck starrenden Sitzen hockten. Waehrend unsere Backpacks weich neben Mehlsaecke auf Alpacafelle gebettet wurden. Wir ueberstanden es mit verzweifeltem Humor.
Hasta pronto – Maya & Jantje!