Unsere letzten Tage in Buenos Aires waren mit der zentralen Aufgabe gefuellt, in ziemlich kurzer Zeit so viele Klamottenlaeden wie moeglich mitzunehmen… Ehrgeiz zahlt sich aus! Daneben haben wir Ellen aus Island wieder getroffen, auf einem argentinischen Skakonzert Bier aus 1-Liter Pappbechern getrunken, uns von einheimischen Taxifahrern bescheissen lassen und einen super besonderen Tangoabend erlebt. …und dann sassen wir auch schon wieder im Flieger, erneut auf ins Unbekannte. Nach dem Fruehstueck in Lima haben wir uns gleich in den Bus nach Cuzco (3400 Meter ueber dem Meeresspiegel) gesetzt, um den Machu Picchu bewundern zu koennen. Zudem Zeitpunkt wussten wir noch nicht was –Soroche- bedeutet. Diese Hoellenhoehenkrankheit hat uns erstmal ausgeknockt. Wir litten unter allen im Reisefuehrer aufgefuehrten Symptomen, wie: Kopfschmerzen, Kreislaufbeschwerden, Atemnot, schnellerer Pulsschlag und in einem Fall von uns beiden Angeschlagenen zu allem Ueberfluss auch noch hohem Fieber. Zum Glueck wurden wir nach fuenf Monaten zum ersten Mal auf unserer Reise in ein Doppelzimmer einquartiert (mit Fernseher)! Geschwaecht und mit truebem Blick starrten wir stundenlang auf die flimmernde Mattscheibe und spuelten unzaehlige Sorochepillen mit Coca-Tee runter. Frei nach dem Motto: Viel hilft viel! Und siehe da, am naechsten Morgen tippelten wir munter wie junge Gazellen unserem Yellow-Flag Reisefuehrer Mario zum Machu Picchu hinterher. Zurueck in Cuzco trafen wir unsere daenischen Miezen aus Mar del Plata wieder. Herrlich, wie das globale Netzwerk arbeitet! Fuer unsere Weiterfahrt nach Puno zum Titicacasee waehlten wir naiv ein peruanisches Busunternehmen. So kam es, dass wir Bleichgesichter zwischen all den Einheimischen, von einem perversen Churrizo-Wurstgestank eingehuellt, auf vor Dreck starrenden Sitzen hockten. Waehrend unsere Backpacks weich neben Mehlsaecke auf Alpacafelle gebettet wurden. Wir ueberstanden es mit verzweifeltem Humor.
Hasta pronto – Maya & Jantje!
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