Unserer Planlosigkeit treu geblieben (aber nun sogar mit einem Reisefuehrer ausgestattet), haben wir die Distanzen auf derSuedinsel geringfuegig unterschaetzt. Dies hat zur Folge, dass wir unser gemuetliches Reisetempo dem chinesischen Expresstourismus anpassen mussten. So heizen wir in dem Turbo- Vehikel mit 25 km/h die Berge hoch und runter. Mit unserem sanften Zuspruch hat er es bisher noch jedes Mal gepackt. Gut Ding will ja bekanntlich Weile haben...
Unser momentaner Tagesablauf: Jeden verdammten Morgen wird der Schlaf von einem gutgelaunten digitalen Stimmchen unterbrochen... Danach wird das Kofferraum- Schlafzimmer zum Ankleidezimmer und wenige Minuten spaeter zur Rumpelkammer. Dann wird sich in der Public Toilet erstmal ein Gesicht geschminkt. Daran schliesst sich das obligatorische 2h- Fruehstueck Open Air an. Jetzt heisst es keine Zeit mehr verlieren. So brausen wir mit wehenden Haaren von einem Lookout zum naechsten Walk und Scenicview, immer inkl. Waterfalls. Im Nacken sitzen uns die hektischen Asiaten im 1A- Vorzeigetouridress mit Hut, der grundsaetzlich ueber einen ueberdimensionalen Sonnenschirm verfuegt. Daneben gehoert zur Grundausstattung selbstverstaendlich der neueste digitale Highteck- Schnickschnack. Tja nun... wat mut, dat mut! So langsam schleicht sich Freizeitstress ein und wir freuen uns auf eine entspannte Strandwoche auf derNordinsel- sofern Petrus gnaedig gestimmt ist.
Auf geht's, ab geht's...!
Maya und Jantje
Samstag, 31. Januar 2009
Donnerstag, 22. Januar 2009
Road Trip NZ- Klappe: Die 2.
Moin ihr Lieben,
nachdem wir einige Tage Entspannung am Strand genossen haben, wurde es Zeit ein bisschen Aufregung in den Alltag zu bringen. Was bietet sich in Neuseeland da mehr an als ein Fallschirmsprung aus 12.000 feet Hoehe?! ...der Adrenalinfluss hat ca. 24 Std. angehalten, jiha!!! Wir wuerden es jederzeit wiederholen, wenn es nicht so verdammt teuer waere.
Damit endete die Zeit der lustigen Aktivitaeten allerdings noch nicht... Ein paar Tage spaeter fanden wir uns auf einem 2.000 m hohen Vulkan mit unseren sympathischen Reisegefaehrten (Nils und Philipp), die wir beim Sprung in die Tiefe kennengelernt haben, wieder. Die Fotos geben euch einen kleinen Eindruck von der einzigartigen Umgebung, deren Anblick selbst Jantje ab und zu den Atem zum Reden geraubt hat. Wir befahren (nun wieder alleine) in unserem nicht allzu rasanten Reisetempo die Suedinsel. Schaun mer ma'...!
Pfirti Maya und Jantje!
Freitag, 16. Januar 2009
Road Trip- Klappe: Die Erste
Voellig planlos aber gluecklich, mit den Gedanken noch in Australien am Flughafen in Auckland angekommen, wurde Fr. Warnken erstmal zur Kasse gebeten. In den Untiefen ihres Handgepaecks hatten sich doch glatt zwei diebische Aepfel versteckt und das, obwohl die Einfuhr von -Fremdobst- in Neuseeland unter Strafe steht. Mit laecherlichen 100 Dollar pro Apfel konnte sich Madame ihre Freiheit zurueck kaufen. Auf den ersten unverhofften Nackenschlag folgte alsbald der Zweite: Wir sind zur sommerlichen Reisehochsaison in Neuseeland angekommen. Dieser Umstand beinhaltet neben einer Gutwettergarantie zugleich 100fache Preiserhoehungen im Tourismusbereich. Darueber haette uns irgendjemand nun wirklich mal aufklaeren koennen! Unserem groben Plan einen Campervan fuer 39 Dollar pro Tag zu mieten wurde somit ein Strich durch die Rechnung gemacht. Kurzzeitig stieg leichte Panik in uns auf, weil wir uns nun gezwungen sahen, unseren Aufenthalt auf Auckland (haesslichste Stadt Neuseelands) zu beschraenken. Jetzt war guter Rat teuer! Die Verzweiflung wurde durch einen brillianten Geistesblitz weg gefegt: Wir mieten uns einen Kombi, in dem wir schlafen koennen, ahhh! Gesagt, getan! Einen Tag spaeter juckelten wir mit unserem Hab und Gut in Form zweier Backpacks, einer Landkarte und aus dem Hostel entwendeter Kuechenutensilien in einem metallicgruenen Nissan California in Richtung Suedinsel. Abgesehen von unserer ersten wahnsinnig unbequemen Nacht in der Familienkutsche, bedingt durch eine aeusserst puristische Schlafausstattung (1 gefundene Isomatte, 2 zu duenne Schlafsaecke und 1 Strandhandtuch) ist diese Reiseform (nun mit gepimptem Nachtlagerequipment) ein Traum. Bisher haben wir an einem idyllischen See und an einem wunderschoenen, von Duenen umgebenen Strand unser mobiles Heim bezogen. Nun celebrieren wir jeden Start in den Tag mit einem gediegenen Fruehstueck inklusive Meerblick.
Auf die Freiheit, Salzwasser in den Haaren und den Linksverkehr - eure Perlen aus dem Norden (Neuseelands)!!!
Auf die Freiheit, Salzwasser in den Haaren und den Linksverkehr - eure Perlen aus dem Norden (Neuseelands)!!!
Sonntag, 11. Januar 2009
Adieu Australien!
Eine grandiose Aera in Australien (wie auf den Bildern unschwer zu erkennen ist) geht zu Ende. Unsere letzten Tage in Sydney sind gezaehlt. Am 13.1. fliegen wir weiter nach Neuseeland. Das wird auch Zeit, denn Stillstand ist ja bekanntlich der Tod. An unserem letzten Wochenende in der Metropole konnten wir uns gebuehrentlich von Land und Leuten verabschieden. Trotz der Weite des Kontinents sind uns in Sydney so mir nichts dir nichts einige bekannte (bremer) Gesichter wieder ueber den Weg gelaufen. Diese Stadt ist ein Dorf. Nun treten wir die Flucht nach Vorne an, um ein bischen Anonymitaet zurueck zu gewinnen.
Hugs and kisses
Mantje
Hugs and kisses
Mantje
Mittwoch, 7. Januar 2009
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